Martin Peitz erzählt Geschichten – in Songs und inzwischen vor allem in Büchern.
Nach seinem Album Life Through A Lens (2024) erschien im September 2025 mit „SchattenSommer“ sein erster Roman. Das Debüt verbindet Coming-of-Age und Mystery, greift die Atmosphäre der späten 80er Jahre auf und verarbeitet Themen wie Freundschaft, Angst, Mut und Erinnerung. Autobiografische Bezüge verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe.
„Ich bin mit Walkman, Mixtapes, VHS-Kassetten und C64-Spielen aufgewachsen – die 80er Jahre waren für mich deshalb ein perfektes Setting“, sagt Peitz.
Bereits kurz nach Erscheinen konnte sich „SchattenSommer“ in den Amazon-Bestsellerlisten platzieren: In der Kategorie „Horror für Jugendliche“ erreichte der Roman zunächst Platz 51 der Top 100 und kletterte wenige Wochen später bis auf Platz 26. Ein bemerkenswerter Erfolg für ein Debüt ohne große Marketing-Maschinerie.
Und die Geschichte geht weiter: Ein zweiter Roman ist bereits in Arbeit, und Peitz entwickelt seine Stimme als Schriftsteller konsequent weiter.
In seinen Lesungen verbindet er gelesene Passagen aus „SchattenSommer“ mit persönlichen Einblicken und dem direkten Austausch mit dem Publikum. Popkulturelle Bezüge aus Musik, Film und Computerspielen lassen die 80er Jahre lebendig werden – auch musikalische Einlagen sind dabei nicht ausgeschlossen.
Für Peitz ist dieser Abend gleichzeitig ein Heimspiel: Zwölf Jahre lang war er im Hot Jazz Club für die Programmplanung und Pressearbeit verantwortlich. Die musikalische und kulturelle Ausrichtung des Clubs hat er maßgeblich mitgeprägt. Mit „SchattenSommer“ kehrt Martin Peitz nun zurück – nicht hinter die Kulissen, sondern auf die Bühne.
Gerade diese enge Verbindung zum Club sorgt für eine besondere Atmosphäre – persönlich, lebendig und nahbar. Literatur trifft auf Erinnerung, und aus gelebter Clubgeschichte wird ein Abend, der mehr ist als eine klassische Lesung.